Windows kennt 8 Runlevels, die allerdings festgelegt sind und nicht selbst einstellbar:
Normaler Bootvorgang Protokolliert (BOOTLOG.TXT) Abgesicherter Modus ... Alte MS-DOS Version
"Ach, *das* ist damit gemeint..." ;-)
Linux kennt (theoretisch) beliebig viele, momentan implementationsbedingt auf folgende beschränkt:
0 : System halt. Alles wird runtergefahren, Kernel wird angehalten, Rechner wird
ausgeschaltet (falls Du ein ATX Mainboard hast, dies eingestellt hast, und das BIOS
es auch hinbekommt).
6 : System reboot. Alles wird runtergefahren, System neu gestaretet.
S : Single User Mode. Ein Terminal, nur root darf rein, kein Netz.
1 : Multiuser ohne Netzwerk. (meistens...)
Ab hier ist alles distributionsspezifisch - siehe `/etc/inittab'!)
2 : Multiuser mit Netzwerk. 3 : Multiuser mit Netzwerk und grafischem Login. 4 : Benutzerdefiniert. 5 : Benutzerdefiniert (Redhat: Wie Runlevel 3.)
Was nun pro Runlevel gestartet/gestoppt wird, bestimmen die Skripts, die in `/etc/rcX.d' bzw. `/sbin/init.d/rcX.d' (wobei X=Runlevel) liegen. Guck da einfach mal rein, kaputt gehen kann nicht viel (solange du nix löschst).
Näheres siehe man 8 init.