Ich gebe einfach mal meine Erfahrungen wieder. Ich habe so ein Teil (FUJITSU M2513A6, 640MB) und es hat hier anfangs richtig derbe Probleme bereitet. Abgesehen davon, daß keiner der 2.0.x-Patches für den 2048b/s-Support richtig funktionierte (entweder konnte ich nicht partitionieren, oder ich konnte keine FAT Medien von DOS lesen, oder ich konnte nur die Hälfte des Mediums ansprechen, oder...), war es auch ein Kampf, das Teil unter 2.2.x zum Laufen zu bringen. Ich verdächtige aber mittlerweile das Laufwerk, das irgendwie nicht dazu fähig ist, ohne SCSI Bus Reset Medienfehler zu behandeln (write reallocation & Co) -- denn genau die gleichen Fehler treten auch unter Windows auf, wenn ich die Medien, die unter Linux Probleme bereitet haben, mit FAT formatiere und unter Windows benutze.


Eine Tip-Mail hab ich hier noch, von Peter Weiss @ 2:240/444.0. Vielleicht hilft sie dir weiter. Ich habe damit wenigstens verhindern können, daß das MOD Medium den kompletten SCSI Bus blockiert:

"Am Laufwerk liegt es aber definitiv nicht, sondern nur an der Software. Die Jumperstellungen an meinen Laufwerken sind folgendermaBen:

      switch 1:
      key #1/2/3: SCSI ID, nach Belieben
      key #4: SCSI parity check enabled (on)
      key #5: SCAM mode disabled (off)
      key #6: device type for INQ command as fixed disk (off) SEHR WICHTIG!!
      key #7: Spindle automatic stop mode disabled (off), aber im Prinzip egal
      key #8: LED mode normal (off), aber im Prinzip auch egal

      switch 2:
      key #1: write cache mode enabled (on), kann sein, daB Du hier das
              Laufwerk bei Deinem System auf OFF stellen muBt (ausprobieren)
      key #2: SCSI type 1 disabled (off)
      key #3: Mac mode disabled (off)
      key #4: verify mode enabled (off)
      key #5: SCSI type 0 SCSI 1 (off)
      key #6: save data pointer message enabled (off)
      key #7: download mode disabled (off)
      key #8: factory test disabled (off)

Mit diesen Einstellungen laeuft das Laufwerk an meinem Amiga problemlos, ebenso an meiner SUN (an der Sun vorlaeufig allerdings noch mit 540 MByte-Disks, weil ich noch kein sformat habe, das originale SUN-Format friBt nur Medien mit 512 Byte pro Sektor).

 uebrigens: defect lists kann ich mir nicht anzeigen lassen auf dem
 Medium - und low level formatieren hilft auch nicht. und ich habe

Das hab ich noch nicht probiert (hab bisher keine defects list gebraucht).

 Wozu hab ich mir den Schmarrn eigentlich gekauft, heul ;(( ich hatte vom
 ZIP und den Medienfehlern die Nase voll und wollte meine Daten sicher
 speichern...

Das ist schade, denn die MO-Laufwerke arbeiten hier wirklich SEHR zuverlaessig und zufriedenstellend.

 das ist die Theorie. Wenn du mir jetzta uch noch das Zauberwort sagst,
 wie ich mein MOD vernuenftig zum Laufen bekomme, und zwar ext2

Nachdem ich hier kein Linux habe, kann ich Dir da leider auch nicht konkret weiterhelfen, nur so viel: probier vielleicht erst mal eine Diskette mit 540 MB (anstelle 640 MB), denn diese Disks haben 512 Byte pro Sektor. Wenn das dann geht, dann hat das Filesystem irgendwo Probleme mit Disketten, die 2048 Byte pro Sektor haben. An der SUN habe ich derzeit auch noch das Theater, weil eben das SUN-format keine Disks mit 2048 Byte pro Sektor friBt. Und das sformat (was genau das machen soll) krieg ich hier (noch) nicht uebersetzt. Grrrr...

Aber sformat gibt's imho auch fuer Linux bzw. mueBte sich auf Linux uebersetzen lassen."